französisches Dorf in den Cevennen, im Département Gard / 1560 Bau einer reformierten Kirche durch Robert Maillard, der bis 1588 in M. lebt / 1613 Erlaubnis der Steuerbehörde, zur Erweiterung des Temple 600 Liv­res zu erheben / 1663 eine katholische und 360 protestantische Familien bei 2’000 Einwohnern / 1680 Ge­burt des Kamisardenführers Pierre La­porte (1680-1704), genannt Roland / 1685 Aufhebung des Edikts von Nantes und 450 erzwungene Konversionen / 1686-87 Zwangseinquartierung von sechs Dragonerverbänden, die zu ernähren sind / 1685-1787 bis zum Toleranzpatent hundert Jahre Krieg der Kamisar­den und Leben im Dé­sert / 1702 Brand der katholischen Kirche, 1703 Deportation von 210 Män­nern, 280 Frauen, 180 Kindern, Freigabe zur Plünderung / im Geburtshaus von Laporte im Weiler Sou­bey­ran heute das Musée du Désert, wie in Carlshafen und Berlin ein Huge­not­tenmuseum / jährlich am zweiten Septem­bersonntag Wiederholung der einst geheimen assem­blées du dé­sert mit Besuchern aus aller Welt

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